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Mediation – Sprachmittlung – Abitur Englisch

Bei der Sprachmittlungsaufgabe (Mediation) geht es um eine „adressaten-, sinn- und situationsgerechte Weitergabe von Informationen von einer Sprache in die andere.” Beim Englischabitur natürlich aus dem Deutschen ins Englische.

Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine wörtliche Übersetzung. Nachstehende Szenarien sind möglich:

  • einen oder zwei deutsche Texte (ca. 500 Wörter)
  • Nennen eines Szenarios z.B. Teilnahme an einem internationalen Versammlung, mit der Notwendigkeit die deutschen Anweisungen für ein englischsprachiges Publikum zusammenzufassen
  • Oft Vorgabe gewisser Hintergründe, mit denen der Text in Zusammenhang gebracht werden soll: z.B. „erläutern Sie die gesellschaftlichen und historischen Veränderungen vor diesem Hintergrund in diesem Bereich und gehen Sie auf potentielle Konsequenzen ein…“
  • Aus dem Kontext ergibt sich auf der Stil, in dem die Sprachmittlung zu verfassen ist:zum Beispiel: „ ein englischer Austauschstudent bittet Sie die wichtigsten Punkte einer Versammlung zusammenzufassen. Schreiben Sie ihm eine Email. Oder Für eine internationale Schülerversammlung sollen Sie einen Artikel zum Thema „Development“ verfassen.

Achte besonders auf die Textart und Du solltest wissen, worauf es beim Schreiben einer Email, eines Zeitungsartikels, eines Briefes oder einer Zusammenfassung auf Englisch ankommt.

Die Länge des Lösungstextes ist vorgeschrieben, in den meisten Fällen sind es etwa 250 Wörter.Es geht immer darum einen Ursprungstext zusammenzufassen und weiterzuvermitteln. Erkenne die Kernaussage des Textes und lasse getrost Details weg, die nichts mit der Aufgabenstellung zu tun haben.

Meistens sind Zusammenfassungen in der Gegenwart zu verfassen. Die Vergangenheit wird nur verwendet um Vorzeitigkeit widerzuspiegeln.

Praktische Tipps zur Lösung der Aufgabe

  1. Analyse der Aufgabenstellung
  2. Notiz von Stichpunkten in Bezug auf die Kernaussagen des Textes
  3. Finden eines passenden Aufbaus und Verfassen des Textes
  4. Überarbeitung

Zunächst ist es wichtig sich genau über die Aufgabenstellung klar zu werden. Diese ist normalerweise in einen Zusammenhang integriert. Es ist also ein Hintergrund gegeben vor dem der Text für einen Empfänger zusammengefasst werden soll. Aus diesem Zusammenhang lassen sich wichtige Grundlagen für den Lösungstext interpretieren:

  • Textsorte: Geht es darum eine Email, eine Zusammenfassung oder einen Blogpost zu schreiben? Bei einer Email bzw. einem Brief ist zum Beispiel die richtige Anrede und äußere Form wichtig. Bei einem Blog-, bzw. Zeitungsartikel ist eine pfiffige Überschrift wichtig.
  • Sprachstil: Ein Brief an einen Freund kann umgangssprachlich und informell sein, während ein Zeitungsartikel sachlich sein sollte. Manche Themen verlangen eher einen emotionalen Stil während andere eine sachliche Stellungnahme verlangen.
  • Inhalt: Oft wird die Aufgabenstellung eingeschränkt und es geht nur darum gewisse Inhalte des deutschen Textes zu vermitteln: zum Beispiel Vor-, und Nachteile, oder Argumente für und wider darzustellen, oder auf die Gründe und Konsequenzen eines Problems einzugehen.

 

Konkrete Bearbeitung des Textes:

  • Text querlesen / überfliegen und eine Beziehung zur Aufgabenstellung herstellen.
  • Zweites Lesen des Textes und Markieren wichtiger Passagen bzw. irrelevante Abschnitte durchstreichen
  • Notieren von Oberbegriffen, bzw. Kurzzusammenfassungen relevanter Absätze(idealerweise sofort auf Englisch, um diese in der Lösung verwenden zu können)
  • Verfassen von Stichpunkten auf Englisch in Bezug auf die einzelnen Gliederungspunkte der Aufgabenstellung. Wenn die Aufgabe verlangt die wichtigsten Punkte zusammenzufassen, finde passende Oberbegriffe.

nützliche Ausdrücke:

1 Introduction
– I’ve just seen / read / heard- I would talk about (the problem of)…

– Text suggests/ indicates/proposes

– I would like to give my opinion on…

– Ich habe gerade gelesen…- Ich möchte übers das Thema …. reden

– der Text zeigt / deutet an / meint …

– Ich möchte meine Meinung äußern über…

2. Lining up arguments, aspects
– first, second, third….- as consequence…

– because of, due to…

– however, despite the fact

– moreover, furthermore, additionally…

– although, even though

– erstens , zweitens, drittens- konsequenterweise

– wegen

– jedoch

– weiterhin

– obwohl

3. Conclusion
– the bottom line is…- at the end of the day… – unterm Strich- am Ende des Tages

Why individual English lessons beat group lessons

Individual English lessons better than group lessons? – Any day of the week

You know the vocabulary, you know the grammar, you went to evening classes and even spent your last vacation in England at a language school. Still, when you wanted to say something in English in that last business meeting, you just didn’t breathe a word.

What happened? When you have to speak in a foreign language and you are not used to it, your neurons misfire and you will fall into a state of shock.

In a worst case scenario you have developped strategies to dodge situations where you have to speak English, which will make your everyday business a living hell, trying to avoid talking English completely. So what’s behind all this? This whole phenomenon dates back to times when we were still troglodites. You perceive speaking English as a danger and your autonomic nerve system switches to flight or fight mode. Your blood flows from your brain into your arms and legs.

individual English lessonsIn the cracking days of cavemen this totally made sense, as there were only two options for dealing with a problem. Either run away or pick a fight. Both of which are not customary any more in a modern business environment.

So whats the solution? Very easy: take individual lessons, and train English in a relaxed conversational setting. This way your subconscious learns not to perceive speaking English as a danger any more and adds it as just another part to your everday life.

For the same reason, group lessons are no good. They enable exactly the type of behavior you want to get rid of, namely being able to dodge uncomortable situations and let other people do the talking for you when it should be your turn. Indiviual lessons will not let you get away with it and put the finger right where it hurts.

Additionally, your teacher can customize the lesson exactly too your specific needs. So you don’t waste time and energy jockeying for position in a group lesson. You have the full attention of your teacher. Futhermore, you can also agree on you individual time schedule, which comes in handy in an always more stressful business life of today. You can even choose to have your lesson on Skype and don’t have to leave your home or office at all.

But make no mistake, even the best method will not provide any shortcuts. And if you want to make it happen, you will still have to put in the work and the time. Still, there is one significant difference: With individual English lessons you will be successful.

Besser Englisch Lernen

Englisch Lernen leicht gemacht.

Wer kennt das nicht? Kaum hat man sich auf den Hosenboden gesetzt und die Bücher aufgeschlagen, schon meldet sich ein alter Bekannter: der innere Schweinehund. Plötzlich fallen einem tausend andere Dinge ein, die man seit Jahren nicht mehr auf dem Radar hatte, aber die man genau jetzt zu erledigen hat.

Welche Mechanismen sind da am Werk? Der Mensch ist von Natur aus faul. Dies hat jedoch nichts mit einem schlechten Charakter zu tun, sondern hängt damit zusammen, dass wir von unserer DNA her noch Höhlenmenschen sind, und es in der Steinzeit Nahrung sehr viel härter zu finden war, als heute.
Denken verbraucht Energie und unsere Vorfahren haben den Standby Modus nur verlassen um entweder ein Tier zu jagen oder vor ihm davonzulaufen. Daran hat sich trotz digitalem Zeitalter bis heute nicht viel geändert. Deswegen sind wir von Natur aus darauf geeicht Anstrengung zu vermeiden.

Wenn Sie also ihren inneren Schweinehund effizient an die Kette legen wollten, lernen Sie am besten, wenn Sie zu dem, was Sie gerade lernen, einen inneren Bezug herstellen können.
Nur so können Sie Ihr Unterbewusstsein davon überzeugen, dass sich der Energieaufwand, den das Erlernen einer neuen Fähigkeit erfordert, tatsächlich lohnt.
Deswegen ist das Auswendiglernen von Vokabellisten so ineffizient, weil unser Unterbewusstsein dazu keine praktische Verbindung herstellen kann. Es wird schlicht als überflüssig und als Ballast erachtet. Deswegen muss man diese unliebsamen Wörterkolonnen auch so oft wiederholen, bis sie endlich im Gedächtnis bleiben. Wenn man dann das Wort tatsächlich auf der Festplatte seines Gehirns gespeichert hat, heißt das noch lange nicht, dass dieses einem dann einfällt, wenn man es gerade braucht.

Was ist also die Lösung? Wie also kann man sein Unterbewusstsein überlisten und effektiv lernen?

Englisch lernen

Englisch lernen – stures Büffeln ist out

Salamitaktik

Besonders wenn es darum geht eine Sprache zu lernen, gibt es keinen Königsweg.
Man sollte sich zunächst von dem Gedanken verabschieden, systematisch vorzugehen und im Kursbuch 1, Kapitel 1 anzufangen und sich dann Stück für Stück vorzuarbeiten. Die Illusion ist in diesem Zusammenhang, dass man mit der fortschreitenden Zahl von Kursbüchern und Diplomen und Zertifikaten auch das Niveau der Sprachkenntnisse direkt proportional steigt. Dies mag im Einzelfall zutreffen. Meistens aber eher nicht.

Sehr viel effizienter und gehirngerechter ist es da schon Situationen, in denen man Englisch sprechen muss, zu visualisieren und sich das entsprechende Vokabular zu vergegenwärtigen.
Eventuell kann man die Situation in einem Rollenspiel nachstellen.
Es ist ebenso wesentlich effizienter ein Wort, das man gerade braucht noch im selben Moment nachzuschlagen und zu notieren, als endlose Vokabellisten auswendig zu lernen.
Wenn das in dem entsprechenden Moment nicht geht, eine mentale Notiz machen, und später im Lexikon nachsehen. Vielleicht kann es auch Sinn machen die Gegenstände seiner alltäglichen Umgebung in Englische zu übersetzen, auch so kann man einen praxisnahen Bezug herstellen.
Es ist wesentlich entspannter und zugleich effektiver wie ein Schmetterling von Blume zu Blume zu schweben und hier und da das eine oder andere aufzuschnappen, als mit generalstabsmäßigem Ehrgeiz sich ein unmenschliches Pensum aufzubürden. Dies mag für die besonders Willensharten unter uns eine Zeitlang gut gehen, aber der innere Schweinehund zwingt über kurz oder lang einen jeden in die Knie.
Und genau hier liegt das Problem. Eine Sprache zu lernen, um sie wirklich in der freien Wildbahn anzuwenden, erfordert Zeit und Geduld. Gewaltaktionen und Bulimielernen sind nichts als blinder Aktivismus, mit denen man sich vorgaukelt etwas zu tun, um sich zu verbessern.

Wenn man sich ein schon Pensum setzt sollte es ein Machbares sein. Es ist besser jeden Tag nur 15 Minuten konsequent an seinem Englisch zu feilen, als drei Stunden gar nicht.

Wenn Sie erfolgreich Englisch lernen und tatsächlich auch fließend sprechen wollen, müssen Sie es zu einem festen Bestandteil Ihres Lebens machen. Englisch zu lernen ist kein Ankunftsziel, sondern eine Reise.

Bildbeschreibung Englisch

Eine beliebte Aufgabe, egal ob im mündlichen Abitur, Realschlußabschluß, oder Quali, ist die Bildbeschreibung auf Englisch.

Um hier erfolgreich zu sein, ist nicht unbedingt so sehr eine Frage hervorragender Englischkenntnisse, sondern wie sehr man in der Lage ist, den Inhalt seiner Aussage zu standardtisieren.
Am besten folgt man einem bewährten Schema und tauscht nur die individuellen Details aus, die das Bild charakterisieren.

Mit einer guten Strategie ist es möglich auch mit mittelmäßigen Englischkenntnissen ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen.
Es ist jedoch wichtig das relevante Vokabular zu lernen, die das Gerüst des Schemas darstellen:

1. Topic

This picture shows…., In this picture you can see…, This painting depicts….

The painter probably wanted to express…, The photographer wanted to show…,

It could symbolize…

2. Background

In the background you can see…, The backdrop of the picture shows…, The setting of this painting is…

The picture is set against the backdrop of…

3. Foreground

In the foreground you can see…, The picture focuses on…, The scene in the front…

4. Details

The people in the picture feature…, The expression of the person in the center is…, The color of the trees is pale…

The posture of the woman is…, The man may feel…, The main thought probably is…

5. Conclusion

In my opinion…, I believe…, The picture symbolizes, As far as I think…

 

Gliederung

Sieh dir das Foto, den Cartoon oder das Gemälde, welches du charakterisieren sollst, ganz genau an, bevor Du Dich an die Arbeit machst. Die Kernaussage wird sehr bald klar werden, d.h. worum es in dem Bild geht, bzw. was im Fokus steht. Aber Du musst auch auf Einzelheiten und Details achten.

Einleitung: Was für ein Art Bild ist es?  (photo, cartoon, painting)

Wie stehen die Details des Bildes in der Beziehung zum Wesentlichen, Aufbau in einer  strukturierten Reihenfolge.

Es gibt zwei Arten: Entweder konzentrierst Du Dich zunächst auf die Kernaussage und beschreibst im Anschluss die Details, oder bearbeitest zunächst die Einzelheiten und fokussiert im Anschluss Schritt für Schritt die Kernaussage. Versuche klare Aussagen zu manchen, behalte den Überblick und verrenne Dich nicht in Einzelheiten.

Wenn Du über die Bilddetails redest macht es Sinn, auch über deren Position im Bild Angaben zu machen:

– at the top, the upper right half, at the far right…

– in the foreground, in the background, in the center…

Ergänzend kann man auch die Perspektive angeben, in der das Bild dargestellt ist:

– bird’s eye view (Vogelperspektive)

– worm’s eye view, a long-angle shot (Froschperspektive)

Der Stil der Bildbeschreibung ist sachlich feststellend, neutral ohne persönliche Wertung. Bei einem Kunstgemälde ist es wichtig Formen, Farben und Linienführung zu berschreiben. In diesem Zusammenhang ist eine persönliche Meinung zulässig. Eine Bildbeschreibung wird in der Gegenwart geschrieben.

So macht man Englischunterricht wieder Interessant

Interlehrer – Lehrer zwischen den Stühlen

Kaum eine Erfindung hat unser Leben so verändert wie das Internet und beeinflusst gleichzeitig die Verhaltensweisen unseres Alltags tiefer. Genau wie sich unsere Einkaufsgewohnheiten auf das Web verlagert haben, muss der Lehrer heute nicht nur kompetent auf sozialer und fachlicher Ebene sein, sondern steht im Wettbewerb mit einer Vielzahl von kostenlosen Bildungsangeboten im Netz. Genau wie der Einzelhändler durch seine kompetente Beratung und seinen überlegenen Service seine Konkurrenz im Internet überbieten muss, gilt es für den Lehrer besser zu sein als Bildungsangebote aus dem World Wide Web, oder muss diese geschickt in seinen Unterricht integrieren, damit sich die Frage: „Warum soll ich da überhaupt hingehen, kann ich zu Hause auf YouTube viel besser lernen?“ gar nicht erst stellt.

Die Aufmerksamkeit auf die Folter gespannt

Das große Problem des heutigen Lehrens ist, dass klassischer Frontalunterricht als Konzept eigentlich ausgedient hat. Leider ist dieser aber immer noch traditionell in unserem Bildungssystem fest verankert und wird wohl noch ein Weile als solcher praktiziert werden.
Lernende von heute, egal welchen Alters, sind daran gewöhnt viel Zeit vor Unterhaltungsmedien zu verbringen bei denen sie immer die Kontrolle haben, d.h. dass beim Verlust des Interesses der Kanal gewechselt, oder ein neues Spiel in die Konsole eingelegt wird. Moderne Menschen sind außerdem einer ständig steigenden Stimulusüberflutung ausgesetzt, die in der Folge Aufmerksamkeitspannen mikroskopisch werden lässt. Im Vergleich zum täglichen Reiztrommelfeuer hat der Unterhaltungswert einer klassischen Unterrichtsstunde einen harten Stand, und geht wahrscheinlich Limes x gegen minus Unendlich.

Das Tom Sawyer Prinzip – andere arbeiten lassen

Tom Sawyer wird mit der Aufgabe betraut einen Zaun streichen zu müssen. Gar nicht erfreut über diese Aufgabe und von seinen Freunden verspottet, tut er so, als würde ihm die Arbeitsfron Spaß machen. Daraufhin wollen die Kumpanen plötzlich auch als Maler aktiv werden, und bieten Tom schließlich sogar Geld für die ehemals ungeliebte Tätigkeit.
Je besser es gelingt die Arbeit des Lernens an die Schüler selbst auszulagern, desto mehr fühlen diese sich abgeholt, sind selber aktiv und verlassen die Rolle eines unselbständigen Empfängers.
Je mehr die Lernenden in den Prozess des Lernens aktiv mit einbezogen werden, desto effizienter ist der Lernprozess. Ein guter Lehrer steht nicht im Mittelpunkt des Unterrichts, er fokussiert den Lernenden, und ist umso besser, je weniger er ins Unterrichtsgeschehen eingreift.

Die Antiklimax – den Spannungsbogen spannen

Wer zu früh mit dem Sahnestück der Unterrichtseinheit herausrückt, hat sein Pulver verschossen, und kann nichts mehr nachlegen. Es liegt wohl in der Natur des Menschen immer eine Zugabe zu wollen, deswegen empfiehlt es sich, mit die wirklich spannenden Themen nicht zu früh zu kredenzen, und sein Publikum ein wenig im Ungewissen zu lassen.
Jedoch sollte man stark starten: Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck, sagt eine Binsenweisheit. Das gilt für jede Unterrichtseinheit immer wieder von Neuem. Wer mit einer langweilig modulierenden Stimme das Thema der Stunde vorstellt, hat schon verloren.
Am besten strukturiert man eine Unterrichtseinheit antiklimatisch, d.h.man beginnt mit einem interessanten Aufhänger, streut interessante Themen zwischen weniger spannende und endet im Idealfall mit einem Feuerwerk: denn das Beste kommt nicht umsonst zum Schluss und wird vom Publikum in Erinnerung behalten.

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Der Ton macht die Musik

Wer mit einer eintönigen Tonart eine Stunde lang monoton auf sein Publikum einredet, wirkt genauso einschläfernd wie ein Hypnotiseur und hat nach dem zweiten Satz seine Zuhörer verloren.
Außerdem ist es nicht nur wichtig die Tonlage zu wechseln, auch empfiehlt es sich die Sprechgeschwindigkeit zu variieren und die Lautstärke zu ändern. So kann man interessante Passagen eines Themas lautmalerisch unterstreichen und erhöht so den Unterhaltungswert einer Unterrichtseinheit enorm.

Mit allen Sinnen genießen

Alle Menschen sind verschieden, jedoch tut der klassische Frontalunterricht noch immer so, als gäbe es einen Normschüler, der sich in dieses steife Korsett pressen ließe. Wir leben in einer Welt, in der die Konsumgüter-, und Unterhaltungsindustrie Produkte bis auf den Millimeter auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden anpasst. In der Schule jedoch, werden immer noch alle über einen Kamm geschoren. Eine traditionelle Unterrichtssituation ist hauptsächlich auf auditiven bzw. visuellen Reiz ausgelegt, haptisch orientierte Teilnehmer kommen meist immer zu kurz. Deswegen lohnt es sich darüber nachzudenken einige haptische Elemente in den Unterricht einzuführen. Man kann zum Beispiel einem Schüler einen Ball zuwerfen, anstatt ihn aufzurufen.

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Lehrer 4.0

Wenn du sie nicht besiegen kannst, schließe dich ihnen an. Der Siegeszug interaktiver Medien ist unaufhaltsam, auch im Bildungssektor. Warum also nicht auch auf dieses Pferd setzen und I-Pad und Co. In den Unterricht integrieren. Besonders junge Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit auf ihrem Smartphone zu spielen oder zu kommunizieren. Der klassische Weg des persönlichen Gesprächs von Angesicht zu Angesicht geht verloren. Warum also nicht auch diese Kanäle in den Unterricht integrieren und Lernende mit interaktiven Unterrichtsmethoden arbeiten lassen. So spricht man wieder die gleiche Sprache und der Lehrer wird nicht nur als weißes Rauschen wahrgenommen.

Der allwissende Lehrer

Google hat den Wert des Wissens relativiert. Trotzdem ist es für den Lehrer wichtig kompetent zu sein und vorzuleben, dass für das Bestehen des Alltags vorteilhaft ist, nicht wegen jede Kleinigkeit auf die Allmächtige Suchmaschine angewiesen zu sein.
Jedoch darf der Lehrer ruhig auch einmal etwas nicht wissen, und muss nicht die Nebelkerzen hochtrabender Fachausdrücke zünden, um eine Wissenslücke zu verschleiern. Auch pedantische Rechthaberei macht nicht nur unsympathisch, sondern kostet Glaubwürdigkeit.
Wenn also mal wirklich etwas nicht weiß, dazu stehen und entspannt bleiben. Schließlich ist man kein Lexikon.

Simple Present Übung

Wähle die richtige Option (multiple choice)

French Idioms –

Frankreich ist für viele Synonym für Kultur, Kulinarik and Kunst. So ist es nicht verwunderlich, dass die “Grande Nation” auch Fußabdrücke in der englischen Umgangssprache hinterlassen hat. Viele Ausdrücke, die typisch für die französische Lebensart sind, machen auch den englischen Sprachalltag ein wenig farbenfroher:

to make a French exit = gehen ohne sich zu  verabschieden

to French kiss = sich küssen, wobei auch die Zunge mit einbezogen wird

French loaf =  ein Baguette

French fries = Pommes Frites

French Horn = ein Waldhorn

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On TV – in The Picture – on The Internet – ins richtige Verhältnis setzen

Präpositionen sind in jeder Fremdsprache ein ganz eigenes Kapitel. Oft gibt es für deren korrekte Anwendung sogar Regeln, jedoch sind diese meist derart komplex, dass es meist mehr Sinn macht, die richtige Verwendung von Verhältniswörtern anhand von Beispielen auswendig zu lernen.

Ein besonders tückisches Beispiel in diesem Zusammenhang sind die Begriffe der Überschrift:

Den deutschen Sinngehalt “auf dem Bild” übersetzt man am Besten mit “in the picture” ins Englische. “Im Fersehen und im Internet” werden jedoch zu “on TV ” bzw. “on the internet“.

Alles nur eine Frage des richtigen Verhältnisses.

 

Sprachtandem 30 + – Ü 30 für Fremdsprachenlernende

Während früher über-30-jährige Singles als “Übriggebliebene” sozial schon fast ausgegrenzt waren, bilden Alleinelebende, zumindest in München, die Mehrzahl dieser Altersgruppe.

Wer vor 40 heiratet läuft Gefahr etwas zu versäumen. Also vorher noch schnell Karriere machen, auf den Mount Everst steigen und um die Welt segeln, dann kann man guten Gewissens vor den Traualtar.

Diese Zielgruppe trifft sich auf Ü 30 Parties auf der ewigen Suche nach Mr. oder Ms. Right, oder einfach nur, um den Markwert für des entgegengesetzte Geschlecht zu taxieren.

Auch Sprachenlernende werden immer älter. Zunehmende berufliche Flexibilität verlangt von modernen Berufstätigen das Erlerenen von Fremdsprachenkenntnissen, weit über eingestaubte Schulkenntnisse hinaus.

Ein guter Weg, dies zu tun, ist mit einem Muttersprachler einfach nur zu plaudern, und sich in der jeweils angestrebten Zielsprache abzuwechseln. Die in diesem Zusammenhang  von der LMU angebotene Kontaktbörse Sprachduo, zielt mehr auf Studenten ab und lässt Ü-30er vergleichsweise alt aussehen. Um Sprachpartner für diese Zielgruppe aufzutreiben, ist das Portal Sprachtandem Munich 30 Plus ins Leben gerufen worden.

Also anmelden und los gehts, schließlich wird man nicht jünger, oder wollen Sie vielleicht auf die Sprachbörse 40 plus warten.