{"id":28,"date":"2010-12-15T09:33:48","date_gmt":"2010-12-15T08:33:48","guid":{"rendered":"https:\/\/english-munich.de\/blog\/?p=28"},"modified":"2011-01-04T19:06:48","modified_gmt":"2011-01-04T18:06:48","slug":"idiomatische-redewendungen-englisch-in-farbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/english-munich.de\/blog\/en\/idiomatische-redewendungen-englisch-in-farbe\/","title":{"rendered":"idiomatische Redewendungen &#8211; Englisch in Farbe"},"content":{"rendered":"<p>Ein Idiom ist eine idiomatische (feste) Wortgruppe, die nicht w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt, sondern \u00fcbertragen interpretiert werden muss. Der Inhalt der einzelnen W\u00f6rter entspricht nicht dem Inhalt der idiomatischen Redewendung.<\/p>\n<p>Als idiomatisch gelten im Deutschen beispielsweise die Redewendungen \u201eins Fettn\u00e4pfchen treten\u201c, \u201eblau sein\u201c, \u201edie Bordsteine hochklappen\u201c usw.<\/p>\n<p>Wer in Deutschland in seinem allt\u00e4glichen Sprachgebrauch oft und gerne auf idiomatische Redewendungen zur\u00fcckgreift, wirkt oft gespreitzt und schulmeisterlich.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu werden diese in GB und USA oft und gerne benutzt und sind fester Bestandteil der Umgangssprache. Britisches Understatement und die allgemein bekannte Scheu von Angloamerikanern Dinge direkt anzusprechen m\u00f6gen hier eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Wer wirklich landestypisches Englisch sprechen will, wird diesem Thema nicht ausweichen k\u00f6nnen. Idiomatische Redewendungen, geben jedoch dem Lernenden die M\u00f6glichkeit die Psycholgie und Eigenheiten einer Nation besser zu verstehen und kann herauszufinden, wie den Amerikaner und Briten wirklich ticken.<\/p>\n<p>So sagt eine Deutscher, der er auf seine Privatsph\u00e4re bedacht ist, &#8222;das ist mein Bier&#8220;, w\u00e4hrend der Anglophone darauf hinweisen wird, dass dies &#8222;none of your business&#8220; ist. Schlussfolgerungen aus der Wahl der Themenbereiche der jeweiligen Nationen um ein und denselben Sachverhalt auszudr\u00fccken, \u00fcberlasse ich dem Leser.<\/p>\n<p>Da Redewendungen eine so komplizierte Sache zu beschreiben versuchen wie das Leben selbst, gibt es unz\u00e4hlige Bereiche aus denen sie ausgesucht werden.<\/p>\n<p>Das Thema dieses Posts, sollen idioms auf der Grundlage von  Farben sein, weil diese sowohl im Deutschen als auch in Englischen sehr h\u00e4ufig vorkommen und deswegen akuter Fettn\u00e4pfenalarm besteht.<\/p>\n<p>&#8222;<strong>to be blue<\/strong>&#8220; bedeutet in GB und USA nicht, dass man blau ist, sondern <strong>traurig<\/strong> und &#8222;<strong>out of the blue<\/strong>&#8220; bedeutet nicht aus einer Schnapslaune heraus, sondern aus <strong>heiterem Himmel<\/strong> (obwohl der meist graue Himmel \u00fcber GB, diese Schlussfolgerung als sehr weit hergeholt erscheinen l\u00e4sst).<\/p>\n<p>&#8222;<strong>to be caught red handed<\/strong>&#8220; heisst nicht, dass man Roth H\u00e4ndle rauchend auf dem Pausenhof erwischt, sondern auf frischer Tat ertappt worden ist.<br \/>\nIn England wird man nicht <strong>gr\u00fcn und blau<\/strong> geschlagen, sondern &#8222;<strong>black and blue<\/strong>&#8222;. Und wer &#8222;<strong>yellow<\/strong>&#8220; ist, hat sich nicht in die Hose gemacht, sondern ist <strong>feige<\/strong>. Die &#8222;<strong>yellow press<\/strong>&#8220; ist die <strong>deutsche Boulevardresse<\/strong>.<\/p>\n<p>&#8222;<strong>to be in the pink<\/strong>&#8220; heisst nicht, dass man jetzt Mitglied der rosa Liste ist, sondern dass es momentan nichts zu beanstanden gibt.<\/p>\n<p>Wenn Sie und all diese Idiome nicht nur verstehen, sondern auch anwenden k\u00f6nnen, werden alle Ihre Freunde &#8222;<strong>green with envy<\/strong>&#8220; (gr\u00fcn vor Neid) sein.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Idiom ist eine idiomatische (feste) Wortgruppe, die nicht w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt, sondern \u00fcbertragen interpretiert werden muss. Der Inhalt der einzelnen W\u00f6rter entspricht nicht dem Inhalt der idiomatischen Redewendung. 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