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interessante Beiträge im Bezug auf Englisch und Büroalltag, auch hier ist nicht immer alles todernst gemeint

Body Language At Meetings

Neueste Erkenntnisse der Wissenschaft haben ergeben, dass nonverbale Kommunikation, also Körpersprache, eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielt, ob und wie wir von unseren Mitmenschen verstanden werden. Wenn Sie also Ihre Botschaft an den Mann bzw. die Frau bringen wollen, ist Körpersprache besonders wichtig, um eine gute Beziehung zum Publikum herzustellen. Es gilt typische Fehler der eigenen Körpersprache zu vermeiden und Signale für Zustimmung bzw. Langeweile bei Ihren Zuhörern zu erkennen, um gegebenenfalls gegenzusteuern.  Hier zusammenfasst einige Tipps, die ich auf verschiedenen Internetseiten gefunden habe:

Körpersprache des Referenten:

  • offene Körperhaltung (z.B. verschränkten Arme vermeiden)
  • vermeiden Sie sich wiederholt im Gesicht zu berühren (signalisiert Nervosität und Unsicherheit)
  • Augenkontakt ohne su starren
  • wenn Sie erkennen, dass sich Ihr Publikum langweilt, stellen Sie Fragen, und sprechen Sie das Problem direkt an
  • versuchen Sie die Körpersprache Ihres Gesprächspartners unauffällig zu imitieren (mirroring), dies trifft für Einzelgespräche zu, z.B. Vorstellungsgespräch, Verkaufsgespräch

Signale für Langeweile in Publikum

  • Gähnen, Blick zur Uhr, Kritzeln auf einem Block, Unterhaltung mit anderen Teilnehmern
  • sich wiederholende Bewegungen z.B. mit den Fingern auf dem Tisch trommeln, nervöses Spielen mit den Haaren sind alles Anzeichen von Ungeduld, Unruhe und Lageweile bzw. Gereiztheit
  • Alle Anzeichen von Müdigkeit und Erschöpfung wie z. B. den Kopf mit der Hand stützen, schlaffe Körperhaltung

Signale von Aufmerksamkeit im Publikum

  • aufmerksamer Blickkontakt
  • Äußern von positiven Verstärkern wie „Mmh“, „Aha“, die Verstehen signalisieren
  • lansames Nicken
  • leichtes nach vorne Lehnen des Körpers
  • verharrende, meist unbewegliche Körperhaltung

Brief – verbriefter falscher Freund

In der Ruhmeshalle der falschen Freund hat „brief“ von jeher einen Ehrenplatz. „Brief“ heisst auf Englisch „letter„, und „letter„auf Deutsch“Brief„.

Ein „briefcase“ ist keine „Brieftasche„, sondern ein Aktenkoffer.

Interessant wird es im US amerikanischen Englisch, wo „briefs“ für die Art Unterwäsche steht, die im Deutschen „Slip„heisst.

Auf Englisch kann „slip“ ausser Unterhose noch eine Vielzahl anderer Bedeutungen haben, so ist zum Beispiel ein „issue slip„, ein Lieferschein.

DIY – Acronyms And No End to It

Wenn Papi im Keller die Werkzeuge ordnet und die Hobelbank klarmacht, ist in der Familie Alarmstufe Rot angesagt.
Nicht nur, dass die Elaborate väterlicher Handwerkskunst, meist den Nutzen, von weiblicher Shoppingsucht erworbener Artefakte, sogar noch unterbieten, sie stellen eventuell eine Gefahr für das körperliche Wohlbefinden des männlichen Familienoberhauptes dar. Auch offenbahrt sich, wenn Papi vom Schöpfungsdrang übermannt wird, seine Neigung zum Fluchen und unflätigen Ausdrücken, was seiner Vorbildfunktion gegenüber seines Nachwuches nur sehr wenig zuträglich ist.

DIY = Do It Yourself
oder:

Gut für die Baumärkte, gefährlich für Papi.

Sweatshop – Sauna ohne Wellness

Wir allen mögen möglichst wenig für unsere Produkte zahlen. Dass es nicht mit rechten Dingen zugehen kann, wenn man ein T-Shirt für 1,99 € inkl Mwst. kauft, leuchtet ein.
Billiglohnländer wie z.B. China oder Indien produzieren Waren oft zu unmenschlichen Bedingungen in „sweatshops“ (= Deutsch „Knochenmühle“), in denen Arbeiter bei langen Arbeitszeiten für wenig Brot viel arbeiten.

Adjektiv vs. Adverb

Ein ewiger Dauerbrenner auf der Problemliste Englisch Lernender ist die Unterscheidung von Adverb und Abjektiv.
Das beginnt manchmal schon bei der Eingrenzung der beiden Begriffe: Ein Adverb beschreibt eine Tätigkeit, ein Adjektiv (Wiewort), definiert einen Gegenstand näher:

z.B.

Adverb: He reads the book quickly vs. Adjektiv: Let’s go for a quick drink

Die regelmäßige Bildung des Adverbs erfolgt durch einfaches Anfügen eines -ly and das entsprechende Adjektiv.

Definiert ein Adjektiv ein zweites näher, muss das erste davon zum Adverb umgeformt werden:

extremely beautiful, awefully nosy, outstandingly charming

Verben, die eine Sinneswahrnehmung beschreiben, bedingen keine Umformung ins Adverb:

tastes good, looks good, sounds good, feels good, smells good

exceptions:

hardly = kaum Adverb von hard = hard

fast bleibt unverändert

lately = neulich Adverb von late = late

The Real Mc Coy – echter geht es nicht

Wenn man auf Englisch ausdrücken will, das es sich um das Echte, einzig Wahre handelt, kann man dies tun, indem man die idiomatische Redewendung „the real Mc Coy“ verwendet.

z.B. This beer is the real thing, that´s the real Mc Coy.

Der Ursprung dieses Idioms liegt im Unklaren. Einige behaupten, dass er von der schottischen Whiskey Destillerie „Mac Kay“ herrührt, dessen Produkte deart einzigartig wahren, dass man wohl den Wirt beim Bestellen ausrücklich daran erinnern musste, den „real Mc Kay“ zu servieren:

A drappie o’ the real MacKay,“ (A drop of the real MacKay)“

Eine andere Story besagt, dass ein Weltergewichtsboxer, namens Nick Selby, dessen Pseudonym Kid Mc Coy war, so viele Imitatoren seines vermeintlich  einzigartigen Boxstils hatte, dass er als der „real“ Mc Coy bezeichnet werden musste, um Verwechslungen vorzubeugen.

Den Abschiedsbrief bei seinem Selbstmord unterzeichente er mit „Nick Selby“, wohl auch um sich von seinem alter Ego zu verabschieden.

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Manila – philippinischer Büroalltag auf Englisch

Mit Manila verbindet man normalerweise Tropen, Sonnschein, Meer und Strand. Die englische Sprache jedoch, bedient sich der philippinischen Hauptstadt als Ursprung des Hanfpapiers, zur Namensgebung einiger, aus dem Büroalltag nicht wegzudenkender, Gegenstände:

manila folder = Aktenmatte aus Manilakarton (Schnellhefter)

manlia envelope = brauner Briefumschlag

manila paper = Hanfpapier

Und wenn wir schon dabei sind das Invernentar aufzunehmen der gut alte Leitz Order heisst auf Englisch “lever arch file“.

To Take Forty Winks – Pennen bis zum Abwinken

Der englische Ausdruck „to take forty winks“ hat nichts mit intensiven Abschiedszeremonien oder repetetivem Händeschüttelsyndrom zu tun. Das liegt daran, dass „wink“ wieder mal einer von diesen heimtückischen falschen Freunden ist, die Englisch lernenden Deutschen, das Leben schwer machen.

to wink“ heisst nämlich „blinzeln, zwinkern“ und hat mit „winken“ = „Englisch wave“ nichts zu tun.

to take forty winks“ heisst ganz banal sich aufs Ohr hauen.

Aisle vs. Isle – reif für die Insel

Der Stress wird in modernen Firmen jeden Tag größer, Burn Out & Co.  lassen grüßen und so mancher ist reif für die Insel.

Damit Sie auf Englisch nicht am falschen Urlaubsziel landen, müssen Sie bei den Homonymen Isle (Insel) und Aisle (Gang) orthographisch gut aufpassen, damit Sie den den vollen Erholungswert Ihres Ferienparadieses geniessen können. Denn wer will schon Urlaug auf dem Gang (Aisle) machen?