Archiv der Kategorie: Business-English

interessante Beiträge im Bezug auf Englisch und Büroalltag, auch hier ist nicht immer alles todernst gemeint

Airline English – nicht abgehoben

Englisch ist das internationale Kommunikationsinstrument der Fluglinien.  Hier einige Begriffe, die Sie vielleicht schon gehört haben, aber nicht so recht einordnen konnten:

aisle seat (gesprochen: eil siet) =  Sitz neben dem Durchgang

overhead bin = Stauraum für Handgepäck

taxi out = Positionieren des Flugzeuges zum Verlassen des Flugzeuges

motion sickness = Luftkrankheit

sick bag = Behältnis zum Auffangen des Produktes von „motion sickness“

runway = Landebahn

Datum amerikanische Schreibweise – die etwas andere Zeitverschiebung

Die amerikanische Art das Datum zu schreiben, führt weltweit immer wieder zu Verwechslungen, denn aus globaler Perspektive kann die ‚Nur-Ziffer-Schreibung‘, z.B. 3-12-2001 leicht fälschlich interpretiert werden:
In den Vereinigten Staaten wird in der klassischen Schreibart, die noch sehr populär ist, der Monat dem Tag vorne angestellt!

Deshalb bedeutet 4-11-2011: 11. April 2011 und nicht etwa 4. November 2011 !

Eine andere amerikanische Schreibart ist dann die Version, in der der Monat komplett ausgeschrieben wird: April 4, 2001.
So wird es dann auch gesprochen.

Nun ist dieses Wissen alleine nicht genug, um ein amerikanisches Datum einwandfrei zu interpretieren, denn in einigen Firmen mit internationaler Orientierung, wird einfach die europäische Schreibart übernommen, um international ‚auf Augenhöhe‘ zu sein. Da nun der Außenstehende aber nicht wissen kann, wie das Datum gemeint ist, wird, um Verwechslungen zu vermeiden – i.d.R. der Monat dann mit Buchstaben abgekürzt wiedergegeben (Jan, Feb, Mar, etc.),  statt als Ziffer.
Also: 4-April-2011.

Fazit:
Bei offiziellen Dokumenten oder Formularen
1) …genau darauf achten, wie das Datum verlangt wird. Dies wird i.d.R. mit eines genormten Beispiels erläutert: MM/TT/JJ
und
2) man wird meistens auf die klassische Schreibart MM-TT-JJ(JJ) treffen.

Begrüßen auf Englisch

Der erste Eindruck ist entscheident, oft wird schon in der ersten Sekunden einer Begegnung klar, ob gegenseitige Sympathie hergestellt werden kann, oder, ob im Gegenteil, die Beteiligten am liebsten auf eine Bekanntschaft verzichten würden.

Bei einem so kritischen Moment, ist es besonders in einer Fremsprache wichtig, interkulturelle Besonderheiten zu beachten.

Bei formellen Begegnungen sagt man : Nice to meet you, pleased to meet you etc.Vorsicht, besonders in GB  kann es Ihnen passieren, dass Sie bei einem ersten Aufeinandertreffen „How do you do?“ gefragt werden. In diesem Zusammenhang interessiert sich niemand für momentanes Befinden, dies ist eine Floskel, auf die Sie, als interkulturell geschulter „Englisch für alle“- Leser mit „How do you do?“ antworten. Klingt schräg, aber was will man von einem Volk erwarten das auf der falschen Seite Auto fährt.

Sollten Sie es mit einer wenig kommunikativen Person zu tun haben, können Sie unangenehmes Schweigen überbrücken, indem Sie von sich aus die Initiative ergreifen, und Ihrem Geprächspartner vorschlagen: „May I introduce myself.“oder als Sparversion „I am Robert, good to meet you.“

Wie Sie wahrscheinlich schon wissen, vermeiden Anglophone betretenes Schweigen und füllen peinliche Stille mit allerlei Small Talk. Gute „ice breaker“ sind:

nice weather, isn´t it?„, „did you have a good journey?„, „this will be a busy day“ etc.

Deutsche lieben es über körperliche Gebrechen und ihre privaten Finanzen zu reden, Anglophone nicht. Vermeiden Sie also, besonders bei einer ersten Begegnung, diese Themen.

Englisch am Telefon

Viele Mitarbeiter in international operierenden Unternehmen leben heutzutage in einer Art kontinuierlichen Paranoia.
Aus Angst, dass die lieben Kollegen, im vermeintlichen nicht ganz perfekten Englisch, einen Schwachpunkt erkennen, fallen diese in eine Art Schockstarre, sobald sich auf dem Display ein Telefonanruf ankündigt, der eine englische Konversation notwendig macht. Das Gehirn schaltet auf Angriff oder Flucht, nichts geht mehr. Und wie ein Reh im Scheinwerferlicht verbindet man stammelnd weiter.

Hier ein survival-kit an Phrasen, die Ihnen helfen sollen, wenigstens die ersten kritischen Momente eines Telefonats auf Englisch, zu meistern:

Ich stelle durch. = I will put you through. oder I will hand you over.

Herr Soundso ist nicht am Platz. = Mr. X is not at his desk; has stepped out.

Wie bitte? = Pardon; say again; can you repeat that. (auf keinen Fall in diesem Zusammenhang please verwenden)

Ich rufe Sie später zurück. = I will get back to you later.

Kann ich etwas ausrichten? = Can I take a message?

Es ist besetzt. = Sorry, the line is busy; engaged.

Bleiben Sie in der Leitung. = Please, hold the line.

The Leitung ist schlecht. = The line is bad.

Open Plan Office – gefährlicher Arbeitsplatz

Die angloamerikanische Unternehmenskultur hat uns ein etwas mitgebracht, das nicht bei allen auf Gegenliebe stößt.
– das „Großraumbüro“. Während der Arbeit werden moderne Mitarbeiter von Ihrem Vorgesetzen, der oft in einem erhöhten Glaskäfig sitzt (bitte nicht an die Scheibe klopfen !), beobachtet und kontrolliert. Die Arbeitsvorgänge der Kollegen werden aktiv miterlebt und der erhöhte Geräuschpegel sorgt dafür, dass die, zum Überleben im Arbeitsalltag notwendige Grundaggressivität, erhalten bleibt.

Auf Englisch heisst diese Art der Mitarbeiterunterbringung „Open Plan Office„,hat also nichts mit offenem Planungsbüro, oder so, zu tun.

Im beigefügten Clip wird über die „open plan office dangers“ aufgeklärt.

Business English – Büro, Büro

Als wäre der Büroalltag nicht schon hart genug. Nun muss man sich nicht nur gegen die ausgefahrenen Ellbogen der Kollegen in acht nehmen, sondern auch noch aufpassen, dass man englischerseits nicht allzu sehr aneckt. Deswegen einige Hilfen, betreffend einiger wichtiger Gegenstände, um die der typische „pencil pusher – Bürohengst“ nicht herumkommt.

Stapler, denjenigen, die meinen, dass dieser Ausdruck eher mit Lagerhaltung zu tun, empfehle ich eine etwas intensivere Auseinandersetzung mit diesem Thema. Ein „stapler“ ist ein Tacker.

Hole puncher, dies hat nichts mit Planters Punch, oder anderen Alkoholexzessen auch der letzten Firmenfeier zu tun, sondern ist schlicht und einfach ein Locher.

Sticky tape„, ist nicht eine Kassete, die sich gefressen hat, sondern der Tesafilm.

to be continued….

3 tricky interview questions and possible answers

1 Why should I hire you ?

The interviewer wants to sit back, and make the applicant stew in his own juice, and watch the poor guy to do his best in order to highlight his qualifications.

defense strategy: why not turn the tables by asking for the qualifications the perfect candidate should have?You kill two birds with one stone. First you gain a little time, second you find out what exactly the empolyer expects between the lines of the job description.

2 Which of the problems that you had with your former boss was the most difficult to deal with ?

A trick question that implies that there were problems with your former boss. Don´t fall for it. Just deny the fact that, apart from the ususal daily friction in every day office life, there had been major problems.

3 Where do you see yourself in five years ?

A stupid questions. Who could possibly know where one would be within five years´ time in our fast moving society, whose ever more rapidly invented innovations could render today´s skills completely obsolete tomorrow.

Best answer: assure your future employer of your long term interest in his company as by this question the actual focus is not the real desire to look into your future, but the sounding out of your attitude according to loyalty and long term orientation.

falsche Freunde im Büro – false friends at work – false friends Teil II

Die Finanzkrise hat das Arbeitsumfeld aggressiver und wettbewerbsorientierter gemacht. Es lauern Intrigen und Ränke werden geschmiedet.

Nun tut sich eine völlig neue Front auf linguistischem Terrain auf. Verwechslungsgefahr droht bei der allzuwörtlichen Übersetzung englischer Begriffe im Büroalltag. Trauen Sie niemandem, schon gar nicht falschen Freunden.

Schon eine einfache Sache wie Kartons zu stapeln kann zum Verhängnis werden. Wer hier sich hier mit to staple cartoons behilft steht schon knietief im Fettnäpfchen. (to staple=tackern, the staple= Büroklammer), cartoon (Zeichentrickfilm).

Hard business bedeutet nicht, dass der Geschäftsführer Verstopfung hat, sondern das Betreiben ernsthafter Geschäfte und ein stoolie ist nicht ein Teamassistent mit Durchfall sondern ein Zuträger.

Wer sich beim chef beliebt machen will, muss in die Küche gehen, denn chef bedeutet auf Englisch Koch und der berühmte chief (kurz für chieftain) ist ein Indianierhäuptling. Der deutsche „Chef„ist der englische boss.

Das briefcase ist nicht die Brietasche sondern der Aktenkoffer und on short notice ist nicht eine kurze Notiz, sondern bedeutet kurzfristig. Genau wie to give notice nicht Bescheid sagen heisst, sondern kündigen.

to be continued…….