Vorstellungsgespräch auf Englisch – Survival Guide

Keine Angst vor englischen Vorstellungsgesprächen 

Zunehmende Internationalisierung macht fließende Englischkenntnisse in modernen Unternehmen zu einem absoluten Muss. Selbst wenn das erste Vorstellungsgespräch auf Deutsch positiv verlaufen ist, kann es gut sein, dass Sie in der zweiten Runde auf ein bis zwei Fragen in Englisch Rede und Antwort stehen müssen. Dies trifft auch dann zu, wenn englische Sprachkenntisse zur Ausübung der Stelle keine Rolle spielen. Kaum ein deutsches Unternehmen ist nicht zumindest so weit internationalisiert, dass nicht wenigstes ein englischsprachiger Entscheider im Gremium sitzt, der seinen Senf dazugeben will.

englische Vorstellungsspräche

Englische Vorstellungsspräche kein Grund die Ruhe zu verlieren

 

Der Satz „let’s switch to English“ hat schon so manchem Bewerber in kalten Angstschweiß ausbrechen lassen. Dabei ist ein englisches Vorstellungsgespräch kein Hexenwerk, wenn Sie entsprechend vorbereitet sind.

Voraussetzung sind zumindest grundlegende englische Konversationskenntnisse. Darauf aufbauend, sollten Sie sich einen muttersprachlichen Trainer suchen und Ihr Englisch in ein paar Konversationsstunden  entstauben. Sie werden erstaunt sein, wie viel Sie noch wissen. Sie können so mit geringem Aufwand sehr viel erzielen.

Zur direkten Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch sollten Sie sich gründlich dafür vorsorgen Ihren Lebenslauf flüssig wiedergeben zu können. Am besten Sie schreiben sich wörtlich auf, was Sie sagen wollen, lernen dies aber nicht auswendig. Beim Aufsagen von auswendig gelernten Texten nimmt die Stimme einen besonderen Klang an, der einschläfernd und monoton klingt. Sie werden als gecoacht und unnatürlich wahrgenommen.

Beachten Sie auch, dass es meistens Sinn macht, mit der aktuellsten Station Ihres Lebenslaufes zu beginnen. So vermeiden Sie es olle Kamellen aufzuwärmen, für die sich niemand interessiert. Reden Sie nur über Dinge, die Relevanz für die Stelle haben. Je kürzer Sie sich fassen, desto besser kommen die Punkte an, die Sie ansprechen wollen. Denken Sie auch an den Interviewer. Sie sind wahrscheinlich nicht der einzige Bewerber. Wer den ganzen Tag Gespräche führt, braucht keine Dampfplauderer.

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Wichtig ist auch der Fokus im Gespräch. Vergessen Sie nie, dass Sie es sind, der proaktiv sein muss. Sie müssen Ihren zukünftigen Arbeitgeber vom Nutzen überzeugen, den Ihre Einstellung für sein Unternehmen haben könnte. Ansonsten werden Sie nur als zukünftiges Problem auf dem Schreibtisch Ihres neuen Chefs wahrgenommen.

Auf folgende Fragen sollten Sie auf jeden Fall eine Antwort haben:

  • where do you see yourself in five years?
  • are you a teamplayer?
  • what are your strenghts / weeknesses?
  • why should I hire you?
  • why do you want to work for us?

Bitte Bedenken Sie auch, dass die Fragen in einem Job Interview nicht immer wörtlich zu nehmen sind. Manchmal will Ihr zukünftiger Arbeitgeber nur Ihre Fähigkeit im Bezug auf Geistesgegenwart und Spontanität testen und wie Sie unter Stress reagieren.

Sollten Sie wirklich einmal keine Antwort haben, vermeiden Sie Phrasen wie „das ist eine gute Frage“ oder Stoßseufzer, genau wie körpersprachliche Signale der Ratlosigkeit. (Schulterzucken, Kopfschütteln). Oft kann man an einer unangehme Fragen vorbei antworten. Nehmen Sie sich ein Beispiel an unseren Politikern, dies ist eine der wenigen Dinge, in denen sie wirklich gut sind.

 

 

 

 

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