Wer kennt und fürchtet sie nicht die peinlichen Szenen die eintreten, wenn man mal wieder voll danebengelangt hat, peinliches Schweigen und Schamröte inklusive.
Im Englischen haben Sei zwei Möglichkeitem dem deutschen Fettnapf die Ehre zu geben:
To drop a brick (wörtlich: einen Ziegelstein fallenlassen) oder,
To put a foot in one´s mouth.
Wenn Sie im Englischen sagen wollen, dass für jemanden die Stunde geschlagen hat und dabei besonders idiomatisch sein wollen, benützen Sie doch einfach den Ausdruck:
To see the writing on the wall.
Der Ausdruck geht zurück auf eine Geschichte in der Bibel, in der der Prophet Daniel dem babylonischen König Belsazar den Untergang seines Reiches vorhersagt, indem er, während eines Gelages, eine codierte Schrift entziffert, die auf übernatürliche Weise an der Wand erschienenen war.
Im Englischen genau wie im Deutschen gibt es viele Redewendungen, die sich auf den Grundbestandteil eines Pullovers beziehen. Der englische thread kann genauso verloren werden, wie der deutsch Faden. To lose the thread.
Wenn eine Sache an einem Faden hängt, muss dieser im Englischen nicht unbedingt aus Seide sein. To hang by a thread.
Die Dinge, die in ihrer Substanz ein gemeinsames Muster erkennen lassen, haben im Englischen einen common thread.
Genauso wie man im deutschen blau ist , bedient sich auch die englische Sprache gerne Farben, um die Umgangssprache ein wenig bunter zu gestalten. Ein Beispiel hierfür ist die Redewendung to be caught red handed, was soviel wie auf frischer Tat ertappt bedeutet.
Der Ursprung dieses Idioms kommt wahrscheinlich daher, dass man den Täter noch mit dem Blut des Opfers an den Händen am Tatort erwischt.
Ein weniger farbiger Ausdruck für diesen Sachverhalt wäre auf Englisch to be caught in the act.
Ein Buchstabe ist unterschiedlich und schon haben die beiden Wörter der Überschrift vollkommen andere Bedeutungen.
Expensive (ik-ˈspen(t)-siv) mit einem e nach dem p, was wie im Deutschen Pendler ausgesprochen wird, bedeuted teuer, jeder der verheiratet ist weiß wovon ich rede.
Expansive (ik-ˈspan(t)-siv) me einem a nach dem p, heißt auf Deutsch weitreichend. Die Aussprache des a entspricht dem des Englischen man.
Game heißt im Englischen nicht nur Spiel, sondern in seiner ursprünglichen Bedeutung auch noch Niederwild. Ein Gamesman ist in erster Linie kein Spieler, sondern ein Jäger, was auch dem Selbsverständnis dieser Berufssparte entspricht, die sich in vor allem als Sportsmänner sehen.
To be game heißt jedoch weder verspielt sein, noch dass Sie ein Hase oder Rebhuhn sind. To be game bedeutet im Englischen so etwas wie ich bin dabei, ich mache mit.
Jeder ist heutzutage etwas bedonderes, keiner will mehr 08/15 sein. Wenn Sie jedoch auf Englisch gerade dies von einer Person oder Sache sagen wollen, können Sie sich der Redewendung a dime a dozen bedienen.
a dime a dozen = wie Sand am Meer
Während man im Deutschen Geld wie Heu hat, hat man im Englischen money to burn, wenn man jedoch sagt, that ain´t hay, möchte man damit zum Ausdruck bringen, dass es sich nicht gerade um eine kleine Summe handelt. Wie Sie sehen, ist getrocknetes Gras auch in der englischen Sprache, beliebter Gegenstand zahlreicher Redewendungen.
To hit the hay heißt sich hinlegen, aufs Ohr hauen.
Für diejenigen, die gerne verpassten Möglichkeiten hinterhertrauern, you´ve got to make hay while the sun shines. Auf Deutsch: man muß die Wiese mähen, solange die Sonne scheint.
To go haywire heißt durchdrehen und auch im Englischen sucht man die Nadel im Heuhaufen: to look for a needle in a haystack.
Heuschnupfen heißt auf Englisch hayfever.
Die Ausdrücke, die sich im Englischen auf den Straßenverkehr beziehen, sind gewähnungsbedürftig. So ist zum Beispiele eine hard shoulder nicht eine stolze Discoprinzessin, die Sie abblitzen lässt, sondern der Seitenstreifen einer Autobahn.
Genauso ist eine slip road keine rutschige Straße, sondern eine Autobahnauffahrt im britischen Englisch. Im amerikanischen Englisch ist dies eine on-ramp.
Dass früher alles besser war ist kein Geheimnis, ein Geheimnis ist vielmehr, warum wir die gute alte Zeit immer so verklären und der Zunkunft eher mit gemischen Gefühlen entgegensehen.
Wenn Sie im Englischen auf irgendeinen Schauspieler, eine Rockband, einen Fraunschwarm oder Sportstar von anno dazumal mit einer Träne im Augen anspielen wollen, können Sie den Ausdruck they don´t make them like that any more.
z.B.:
Do you remember Manfred Burgsmüller? Yeah, they don´t make them like that any more.