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Das richtige Lexikon


Das Internet hat das Wörterbuch im klassischen Sinne eigentlich fast schon zu einer vom Aussterben bedrohten Spezies gemacht. Kaum noch jemand macht sich heute noch die Arbeit mühsam zu Bücherschrank zu gehen und ein Lexikon zu holen, nur um dann in mühsamer Kleinarbeit ein Wort nachzuschlagen.

Die Konkurrenz der Online Lexika ist groß. Hier einige Beispiele mit all ihren Vor-, bzw. Nachteilen:

leo.org

Leo ist wohl das bekannteste seiner Art und sein größter Vorteil ist gleichzeitig auch sein größter Nachteil: Leo ist sehr umfangreich und spuckt bei jeder Suche eine Unzahl von Möglichkeiten aus.
Deswegen ist Leo besonders für Anfänger wenig geeignet, weil diese oft den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Um Leo effektiv nutzen zu können, sollte man ein wenig Erfahrung haben, um sich im Vokabeldschungel nicht zu verirren.

dict.cc

Dict gleicht von der Aufmachung her Leo ein wenig, ist jedoch weniger detailliert und somit übersichtlicher. Sollte man nur schnell ein Wort nachschlagen wollen, ohne dabei in die Tiefe gehen zu wollen, ist dict.cc genau die richtige Wahl.

Linguee.de

Linguee.de bietet die Möglichkeit ganze Sätze einzugeben. Das Programm forstet dann das Web, oder die eigene Database nach Treffern ab, die es entsprechend er Popularität der Reihe nach ausspuckt. Linguee ist ideal, um typische Übersetzungsfehler, die aufgrund falschen Gebrauchs von Lexika entstehen, vorzubeugen. Sein Gebrauch bietet sich auch an, um eigene englische Sätze auf deren idiomatischen Sinngehalt zu überprüfen.

Google Übersetzer

Der Google Übersetzer ist ein nützliches Tool so lange man sich auf kurze einfache Sätze beschränkt. Wenn die Sache ein wenig komplexer wird, stößt diese Form des Vokabelsuchens an seine Grenzen. Dennoch ein brauchbares Werkzeug um eine Rohübersetzung anzufertigen.


Sollten Sie konservativ sein, und noch immer nicht auf das haptische Erlebnis das Suchens einer Vokabel in einem klassischen Lexikon, verzichten wollen, haben Sie den Vorteil, dass Sie dadurch den Lernfaktor erhöhen. Besonders dann, wenn Sie ein einsprachiges Wörterbuch benutzen, das satt einer schnöden Übersetzung, eine Definition liefert. Ihre Gehirnzellen werden mehr gefordert, und damit intensiver in den Lernprozess mit einbezogen




Das Lexikon eine vom Aussterben bedrohte Art